Online-Dialog: Energiewende - geht das auch fair? Das Beispiel Solar-Lieferketten
Veranstalter: SKEW - Servicestelle Kommunen in der Einen Welt
Die Energiewende ist unumgänglich geworden, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren, die Luftqualität in Städten zu verbessern und die Abhängigkeit von begrenzten und umweltschädlichen Ressourcen zu verringern. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die Solarenergie, deren Ausbau auch in Kommunen eine hohe Relevanz hat. Doch die Solarbranche ist durchwachsen von zahlreichen menschenrechtlichen und ökologischen Herausforderungen – allen voran die Zwangsarbeit im chinesischen Xinjiang, die in vielen Solar-Lieferketten eine Rolle spielt. Eine im Auftrag der Bezirksämter Friedrichshain-Kreuzberg und Berlin Mitte von Powershift e.V. erstellte und von der SKEW mit Mitteln des BMZ geförderte Broschüre behandelt diese Problematik und diskutiert erste Ansatzpunkte für die öffentliche Beschaffung.
Im Online-Dialog geben Maja Wilke von Powershift e.V. und Helena Jansen vom Bezirksamt Berlin Friedrichshain-Kreuzberg Einblicke in die Ergebnisse. Wir betrachten genauer, wo die Problematiken in den Lieferketten von siliziumbasierten Solarmodulen liegen und hören aus Berlin, welche weiteren Schritte aus der Publikation abgeleitet werden. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir diskutieren, welche Steuerungsmöglichkeiten die öffentliche Hand in Bezug auf eine Energiewende hat, die soziale Aspekte nicht gänzlich außer Acht lässt.
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