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Regionaldialog „Am Wandel beteiligen, aber wie? Ein Erfahrungsaustausch für gelungene Partizipationspraxis in der Lausitz“

Eine Veranstaltung des IASS Potsdam.

Die Beteiligung von Bürgerinnen, Bürgern und Interessengruppen an politischen Prozessen wird immer mehr eingefordert. Doch insbesondere ländliche Regionen stehen dabei seit Jahren vor Herausforderungen: Welche Rahmen und Formate braucht es, um eine Mitmach-Kultur zu fördern? Wie kann man Menschen im ländlichen Raum unterstützen, sich an Wandlungsprozessen zu beteiligen?

Um die Erwartungen und Herausforderungen, mit denen regionale Akteurinnen und Akteure sowie Expertinnen und Experten in der Lausitz erfolgreich umzugehen gelernt haben, zu diskutieren und ihr Erfahrungswissen zu nutzen, lädt das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS Potsdam) am 18. August 2020 zu einer Akteurskonferenz im Rahmen des Regionaldialogs „Am Wandel beteiligen, aber wie? Ein Erfahrungsaustausch für gelungene Partizipationspraxis in der Lausitz“ ein.

Im Rahmen der Akteurskonferenz „Erfahrungen und Erwartungen an Beteiligung im ländlichen Raum“ tauschen sich rund 20 geladene Vertreterinnen und Vertreter aus Planung, Wirtschaft und Forschung über die partizipatorischen Besonderheiten in der Region vor Ort aus und entwickeln gemeinsam Handlungsansätze für spannende und gelingende Mitsprache von Bürgerinnen und Bürgern.

Die Ergebnisse werden in einem zweiten Programmteil am Nachmittag des Konferenztages in einem um Akteurinnen und Akteuren aus der lokalen Politik und Verwaltung erweiterten Teilnehmendenkreis vorgestellt und diskutiert.

Es handelt sich hierbei um eine geschlossene Veranstaltung. Eine Teilnahme ist nur mit persönlicher Einladung möglich.

Darüber hinaus hat die regionale Öffentlichkeit ab dem 04. August 2020 die Möglichkeit, ihre Ideen und Erfahrungen rund um Beteiligung im ländlichen Raum auf unserer Online- Plattform zu diskutieren.

Hintergrund zum Beteiligungsprozess
Die Bundesregierung forciert mit der Hightech-Strategie 2025 (HTS) ihre aktuelle Forschungs- und Innovationsstrategie für einen zukunftsweisenden Wissensstandort Deutschland. Mit drei definierten Handlungsfeldern – gesellschaftliche Herausforderungen, Zukunftskompetenzen und offene Innovations- und Wagniskultur – legt die Strategie den Fokus auf gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen. Die drei Handlungsfelder bilden das strategische Dach der Forschungs- und Innovationspolitik der Bundesregierung.

Das aktuelle Beteiligungsverfahren bildet einen Auftakt, um die Hightech-Strategie 2025 (HTS) gemeinsam mit den Menschen in Deutschland weiterzuentwickeln. Zentraler Bestandteil dieses umfassenden Prozesses sind die sogenannten Regionaldialoge. Von Juni bis September 2020 finden bundesweit sieben solcher Regionaldialoge statt: von Karlsruhe bis Bremerhaven, von Köln bis zur Lausitz – teils digital, teils unmittelbar vor Ort. Jeder dieser Regionaldialoge besteht aus Akteurskonferenzen, in deren Rahmen geladene Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft miteinander ins Gespräch kommen, sowie einer flankierenden Online-Diskussion. In einem gemeinsamen Austausch sollen Praxiswissen diskutiert, blinde Flecken erkannt, neue Perspektiven entwickelt und letztlich die Verzahnung aller Innovationsbereiche und -ebenen in Deutschland verbessert werden.

Die Konzeptionierung und Organisation der Regionaldialog wird von der Dialog- und Beteiligungsagentur Zebralog gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für System und Innovationsforschung ISI umgesetzt.

Weitere Informationen finden Sie hier.


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